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Tipps für Prüfungen

Tipps

Welche Unterlagen für die Zulassung?

Oftmals werden wir von Kunden gefragt, welche Unterlagen zur Zulassung beim Straßenverkehrsamt erforderlich sind. Die Hamburger Zulassungsstelle LBV hat hierzu eine praktische Aufstellung gemacht, auf die wir gerne verweisen:

http://www.hamburg.de/lbv-abgemeldet/
http://www.hamburg.de/lbv-import/

Diese Vorgaben gelten natürlich auch für andere Zulassungsstellen in Deutschland.

Zuletzt aktualisiert am 15.03.2017 von Knut Herrmann.

Oldtimer-Änderungen

An Oldtimern mit H-Kennzeichen sind nachträglich nun alle Änderungen oder Umbauten zulässig, die in den ersten zehn Jahren erfolgten oder möglich gewesen wären und nun nachträglich geschehen und damit zeitgenössisch sind. Ein Nachweis über zeitgenössisches Zubehör kann über Prospekte, Artikel oder Fotos erfolgen.

Weiterhin zulässig sind nicht zeitgenössische Änderungen, wenn diese älter als 30 Jahre sind sowie Änderungen, die für eine Baureihe für zulässig/möglich erklärt wurden.

Zuletzt aktualisiert am 07.03.2017 von Knut Herrmann.

Ohne Zulassung zur HU fahren?

Wir werden immer wieder gefragt, wie man mit seinem nicht angemeldeten Kraftfahrzeug zur Hauptuntersuchung kommen kann. Dazu gibt das Gesetz eine ganz klare Möglichkeit, die viele aber nicht kennen:

§10 (4) FZV Fahrzeugzulassungsverordnung
"Fahrten, die im Zusammenhang mit dem Zulassungsverfahren stehen, insbesondere Fahrten zur Anbringung der Stempelplakette und Rückfahrten nach Entfernung der Stempelplakette sowie Fahrten zur Durchführung einer Hauptuntersuchung, Sicherheitsprüfung oder einer Abgasuntersuchung dürfen innerhalb des Zulassungsbezirks und eines angrenzenden Bezirks mit ungestempelten Kennzeichen durchgeführt werden, wenn die Zulassungsbehörde vorab ein solches zugeteilt hat und die Fahrten von der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung erfasst sind."


In der Praxis kann dies folgendermaßen umgesetzt werden: Der Fahrzeughalter reserviert auf seinen Namen bei seinem Verkehrsamt sein Wunschkennzeichen (in Hamburg übrigens auch im Internet möglich). Anschließend lässt er passende Kennzeichen prägen und montiert diese am Fahrzeug. Dann wird die Versicherung informiert, denn man benötigt eine Deckungsbestätigung ab sofort und nicht erst ab dem Tag der Zulassung. Anschließend kann direkt zur Hauptuntersuchung gefahren werden.

Zuletzt aktualisiert am 07.03.2017 von Knut Herrmann.

Baurat

Eine Baurat-Abnahme (Vollabnahme §21) ist in vielen Fällen für ein Fahrzeug mittlerweile nicht mehr notwendig. Nach Einführung der FZV (Fahrzeugzulassungsverordnung) erlischt eine Betriebserlaubnis nicht mehr automatisch nach einer Abmeldung. Wir können Ihnen helfen eine gültige Betriebserlaubnis nachzuweisen, da wir auf das Archiv des Kraftfahrtbundesamtes zugreifen können. In diesen Fällen ist zum Anmelden (Wiederinbetriebnahme) beim Straßenverkehrsamt nur eine gültige Hauptuntersuchung notwendig.

MÖGLICHKEITEN:

  • Ihr Fahrzeug hat noch einen alten Fahrzeugbrief, dabei ist egal wie alt dieser Brief ist.
  • Ihr Fahrzeug war in Deutschland bereits angemeldet und der Hersteller hat für das Fahrzeug damals eine Allgemeine Betriebserlaubnis erhalten (Meistens der Fall bei Fahrzeugen die in Deutschland regulär zu kaufen waren).
  • Ihr Fahrzeug besitzt eine EG-Typgenehmigung, zu erkennen an einer "e"-Nummer auf dem Typenschild.

Nur in allen anderen Fällen benötigt Ihr Fahrzeug noch eine Einzelbetriebserlaubnis nach §21, aber auch hierbei können wir Ihnen behilflich sein. 

BEGRIFFSDEFINITION
Baurat - Ein in Norddeutschland verbreiteter Begriff für eine Vollabnahme/Einzelabnahme nach §21 StVZO. Entstanden aus dem behördlichen Rang der Ingenieure der Technischen Prüfstellen die diese Abnahmen durchführen durften. Heute heißen diese Personen "amtlich anerkannte Sachverständige", die letzten Beamten mit dem Rang "Baurat" müssten mittlerweile in Rente gegangen sein.

Zuletzt aktualisiert am 16.12.2016 von Knut Herrmann.

Rote Blinker

Bis zum 1.1.1970 waren rote hintere Blinker (amtlich: Fahrt­richtungs­anzeiger) erlaubt. Fahrzeuge deren Erstzulassungsdatum davor liegt, dürfen hinten rot blinken. Dieses ist immer zulässig und muss nicht in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden.

Jüngere Fahrzeuge - auch Importfahrzeuge - brauchen für rote Blinker immer eine Ausnahmegenehmigung der Zulassungsstelle, in diesem Fall muss dies in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. 

Bis zum 12.02.1981 galt die alte Richtlinie, wonach Ausnahmegenehmigungen bei roten Blinkern zu erteilen sei wenn a) "im Aufbau integrierte Leuchten", b) "keine Leuchten mit Bauartgenehmigung vorhanden sind" und c) "Etwa-Wirkung ausreichend". Dies war bei US-Fahrzeugen meistens der Fall, in anderen Fällen musste umgerüstet werden.

Nach der heute gültigen Richtlinie zu §21 StVZO ist eine Ausnahmegenehmigung bei neueren Fahrzeugen nicht mehr möglich.

Zuletzt aktualisiert am 07.03.2017 von Knut Herrmann.

HU-Frist überschritten?

Ab dem 1. Juli 2012 wird bei überschrittener Frist die neue Plakette nicht mehr zurückdatiert. Sollte die Frist aber mehr als zwei Monate überschritten sein, wird die Prüfgebühr um 20% teurer, da das Gesetz nun eine vertiefte Untersuchung fordert. Ein mutwilliges Hinauszögern soll so verhindert werden.

Bußgelder der Polizei bei überschrittener HU-Frist:

Überschritten um…  
… 2-4 Monate 15,- €
… mehr als 4 Monate 25,- €
… mehr als 8 Monate 40,- € und zwei Punkte

Parallel dazu kann die Polizei immer auch eine Mängelkarte ausstellen und die zeitnahe Vorführung mit frischer Plakette anordnen.

Zuletzt aktualisiert am 21.03.2017 von Knut Herrmann.

Was ab wann

Hier kann der fachkundige Kraftfahrer nachlesen ab welchem Jahr sein Mobil welche Vorschriften erfüllen muss und welche Ausrüstungen vorhanden sein müssen. Es gilt bei allen Daten für Übergangsfristen das eingetragene Erstzulassungsdatum des Kraftfahrzeuges.

Zuletzt aktualisiert am 07.03.2017 von Knut Herrmann.

Richtlinie §23

Hier können Sie die aktuelle Richtlinie für die H-Kennzeichen-Begutachtung nachlesen:

Zuletzt aktualisiert am 16.12.2016 von Knut Herrmann.

Größen der Kennzeichen

Das wohl emotionalste Thema und zugleich auch der Bereich wo viele Fehler gemacht werden sind die Kennzeichengrößen. Wir versuchen hiermit ein wenig Ordnung und Klarheit zu schaffen. Grundsätzlich muss das Verkehrsamt eine zum Fahrzeug passende Kombination zuteilen.
 
Die Form, Ausgestaltung und Größe der Kennzeichen ("Nummernschilder") regelt die Anlage 4 der Fahrzeugzulassungsverordnung FZV. Für zweispurige Fahrzeuge (also Kräder ausgenommen) sind vorne und/oder hinten Einzeilige (Standardform) oder Zweizeilige ("Kuchenblech", "Käfernummer") zulässig.
Für beide Formen gibt es lediglich eine maximal zulässige Länge, es existiert also keine Vorgabe über eine Mindestlänge!
 
Für Motorräder gibt es seit einigen Jahren eine eigene Form, hier ist die maximale Breite und auch die minimale Breite (180 bis 220mm) vorgeben.
Für Leichtkrafträder und Lof-Fahrzeuge sind die verkleinerten Kennzeichen vorgeschrieben ("Treckernummer"). Auch hier gibt es nur eine maximale Länge und keine Mindestlänge. 
 
Die Länge des Kennzeichens richtet sich nach der durch das Verkehrsamt zugeteilten Kombination ("Landkreis-Buchstaben-Ziffern"). Eine kurze Kombination darf also grundsätzlich auf ein kurzes Blech geprägt werden, ohne dass dafür Genehmigungen oder Eintragungen nötig sind.
 
Grundsätzlich ist die FE-Mittelschrift für Kennzeichen vorgeschrieben, sollte aus folgenden Gründen die zugeteilte Kombination nicht auf das passende Kennzeichenblech prägbar sein, ist die FE-Engschrift zu verwenden: 
 
"Das Kennzeichen darf nicht größer sein als die etwa vorgeschriebene oder die vom Hersteller vorgesehene Anbringungsstelle dies zulässt. In keinem Fall dürfen die zu den einzelnen Kennzeichenarten angegebenen Größtmaße überschritten werden." (vgl. 4.) Ergänzungsbestimmungen)
 
Grundsätzlich muss das Verkehrsamt eine Kombination zuteilen die in FE-Mittelschrift auf ein am Fahrzeug passendes Kennzeichen prägbar ist. Sollte eine passende Kombination nicht zuteilbar sein weil keine entsprechende Kombination mehr verfügbar ist, so kann dann die FE-Engschrift benutzt werden. Sollte auch in diesem Fall das Verkehrsamt keine passende Kombination verfügbar haben, so muss der Halter ggf. am Fahrzeug Veränderungen vornehmen (aber nur wenn keine einzige kurze Kombination frei ist):
 
"Das Kennzeichen darf nicht größer sein als die etwa vorgeschriebene oder die vom Hersteller vorgesehene Anbringungsstelle dies zulässt. In keinem Fall dürfen die zu den einzelnen Kennzeichenarten angegebenen Größtmaße überschritten werden. (vgl. 4.) Ergänzungsbestimmungen)
 
Stellt der Sachverständige fest, dass ein Umbau hinten einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert, oder technisch nicht möglich ist (dazu zählen auch Veränderungen bei Oldtimern die das Gesamtbild verändern), so kann das Verkehrsamt mittels einer Ausnahmegenehmigung hinten ein verkleinertes Kennzeichen ("255x130", "Trecker") nach Nr. 1 Satz 1 Buchstabe d zulassen. Hierzu ist in der Regel immer ein entsprechendes Gutachten erforderlich. 
Vorne ist dies leider nicht vorgesehen. Zugeteilte verkleinerte Kennzeichen vorne liegen komplett im Ermessen und der Kulanz des Verkehrsamtes.
 
 
Bis zum 01.07.2012 war in Anlage 2 Abs. 2 FZV geregelt, dass zwei- und dreistellige Erkennungsnummern ("kurze Nummern") reserviert sind für Fahrzeuge an denen längere Kombinationen nicht passen und nur denen zugeteilt werden dürfen. Dies wurde ersatzlos gestrichen mit der Begründung dass durch Einführung der neuen Kradkennzeichen dies nicht mehr erforderlich ist, "die Aufhebung entspricht auch dem Wusch vieler Bürger, bei der Zulassung ihres Fahrzeuges eine möglichst kurze Erkennungsnummer zugeteilt zu bekommen" (vgl. BRDrs 709/11 S.19).
 
Klebekennzeichen sind grundsätzlich nicht zulässig, dazu gibt es auch eine Anweisung aus dem Bundesverkehrsministerium. Vereinzelnd werden von den obersten Verkehrsbehörden der Länder noch Ausnahmegenehmigungen ausgesprochen, es ist aber fast unmöglich so etwas umzusetzen.
 
 
Wir haben mögliche Kennzeichengrößen anhand von Beispielen zusammengestellt. Wir unterscheiden zwischen Mittelschrift und Engschrift. Die geprägte Zahl steht für die Breite des verwendeten Kennzeichens in Millimeter.
 
 
Wir empfehlen diese Kennzeichenpräger die Kennzeichenbleche in vielen Größen haben:
 
     

Zuletzt aktualisiert am 14.03.2017 von Daetz.